Faktoren für den Stromverbrauch


24.07.2017von der Redaktion

Faktoren für den Stromverbrauch

Es ist schwierig, den Pro-Kopf Verbrauch an Strom als echte Messgröße zugrunde zu legen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass in einem Einfamilienhaus mehr Strom verbraucht wird als in einer gleichgroßen Wohnung. Haushaltshelfer wie Kühlschrank oder Waschmaschine werden von mehreren Personen genutzt, was den Verbrauch pro Kopf bei diesen Geräten senkt. Auch wenn eine vierköpfige Familie einen größeren Kühlschrank benötigt als ein Single und die Waschmaschine häufiger läuft, relativiert sich dies jedoch. Mehr Personen benötigen zwangsläufig mehr Strom, durch die gemeinsamen Verbraucher relativiert sich dieser Mehrverbrauch jedoch wieder.

Heißes Wasser mit Durchlauferhitzer?

Heißes Wasser gehört zu unserem täglichen Leben dazu. Kleine Mengen lassen sich mit einem Wasserkochen erzeugen, für die Dusche oder die Badewanne bedarf es jedoch anderer Wärmequellen. Rund ein Drittel der Haushalt in Deutschland nutzen für die Warmwasseraufbereitung Durchlauferhitzer. Diese kleinen praktischen Geräte unter dem Spülbecken verursachen jedoch einen Mehraufwand von 27 Prozent an Strom. Statistisch gesehen verursachen sie pro Haushalt ein Plus von 400 kWh. Wer die Möglichkeit besitzt, diese Form der Warmwasseraufbereitung zu vermeiden, ist gut beraten, Alternativen zu wählen.

Haus oder Wohnung?

Wie bereits erwähnt, fällt der Stromverbrauch in einem Einfamilienhaus höher aus als in einer Wohnung gleicher Größe. Der [„Stromspiegel für Deutschland 2016"(http://www.die-stromsparinitiative.de/fileadmin/bilder/Stromspiegel/broschuere/Stromspiegel-2016-web.pdf) weist hier ein Plus von 37 Prozent aus. Als Ursache führen die Ersteller des Stromspiegels Mehrkosten für Außenbeleuchtung oder Garage an. Dazu kommt der Umstand, dass die Heizung in Relation mehr Strom benötigt als in einem Mehrfamilienhaus. Unabhängig von Größe oder Art des Zuhauses sind es Dinge wie Wasserbetten oder Aquarien, die zusätzlich den Stromzähler kreisen lassen.

Über den „Stromspiegel“ lässt sich leicht ermitteln, wie hoch der Stromverbrauch im Vergleich zum bundesrepublikanischen Durchschnitt im Einzelnen Haushalt ausfällt. So kann jeder Verbraucher erkennen, ob es notwendig sein kann, sinnvoll auf jeden Fall, die Stromfresser herauszufinden und ihnen entgegenzuwirken.